Verbrennungs­anlagen

Verbrennungs­anlagen für siliziumhaltige Abfälle

Die Verbrennung von siliziumhaltigen Abflällen ist wesentlich komplexer im Vergleich zu den übrigen Verfahren und beinhaltet vor allem das Risiko des Anbackens und Zuwachsens der Anlage durch Feststofablagerungen. Dabei wird der Siliziumanteil der Silane zu SiO2 oxidiert. Abhängig von den Rahmenbedingungen im Verbrennungsprozeß wird das SiO2 zu kleinen Feststoffpartikeln oder, im ungünstigen Fall, zu klebrigem, großvolumigem Material, das die Anlage zusetzt. Um das zu vermeiden, muß die Temperatur in der Brennkammer unter einem kritischen Limit gehalten werden. Dadurch entstehen in der Verbrennung nur die kleinen SiO2 Partikel.

Um ein Anbacken an der Brennkammerausmauerung zu vermeiden, muß ein bestimmtes Strömungsprofil in der Verbrennung erzielt werden. Die gasförmigen und flüssigen Abfallströme werden von oben in die senkrecht aufgestellte Brennkammer durch spezielle Stutzen eingedüst. Die organischen Abfallbestandteile werden oxidiert und aus Silanen und Silikonen formieren sich SiO2 Partikel. Im Falle von Chlorsilanen enstehen auch HCl und Cl2 nach dem Deacon Gleichgewicht.

Nach der Verbrennung wird das Rauchgas mit Luft oder Wasser gequencht und in einem Gewebefilter werden die SiO2 Partikel abgetrennt. Im Falle von Chlorsilanen kann noch eine HCl Rückgewinnungstufe folgen, bevor das Rauchgas in die Atmosphäre entlassen wird.


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